Membrantechnik in der Metallindustrie
Innovative Lösungen für effiziente und sichere Prozesse
Veranstalter: SBB in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik e. V.
Datum: 19.09.2007
Ort: SBB, Raum 'Berlin', Berliner Str. 27a, 14467 Potsdam
Nicht nur in der Meerwasserentsalzung, auch in der Abwasserreinigung, der Lebensmittelindustrie und der Mess- und Medizintechnik sind Membranverfahren seit Jahrzehnten etabliert. Prinzipiell lassen sich jedoch fast alle festen, flüssigen und gasförmigen Stoffe aufgrund ihrer Molekülgrößen oder ihrer chemisch-physikalischen Eigenschaften voneinander trennen. Auch in der Metallbearbeitung gibt es zahlreiche Anwendungsgebiete, in denen eine Mikro-, Ultra- oder Nanofiltration mit Membranen sinnvoll erscheint. So können z. B. Gleitschleif- und Galvanikabwässer effizient gereinigt werden oder lässt sich durch die Aufbereitung von Spülbädern, Beizen und Säuren, Entfettungsbädern oder Phosphatierungsbädern deren Standzeit deutlich verlängern. Auf diese Weise können nicht nur die Abfallmengen zumeist deutlich gesenkt, sondern oftmals auch teure Einsatzstoffe gespart werden.
Durch die Senkung der Abfall- und Betriebsmittelkosten, aber auch durch eine Steigerung der Prozesssicherheit und der Qualität ist der Einsatz von Membranverfahren auch ökonomisch sinnvoll. Dabei kann jedoch nicht immer auf standardisierte Lösungen zurückgegriffen werden. Oftmals führt erst eine auf die spezifische Anforderung ausgerichtete Verfahrenskombination zu den gewünschten Ergebnissen.
In Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Membrantechnik e. V. (DGMT) zeigte die SBB anhand praktischer Beispiele auf, was Membranverfahren in der Metallbearbeitung leisten können. Die Veranstaltung bot zudem die Möglichkeit, den anwesenden Fachleuten im persönlichen Gespräch konkrete Fragen zu stellen.
Material zur Veranstaltung: