Von der Beschaffung bis zur Entsorgung: Die Informationskette zu Inhaltsstoffen in Bauprodukten
Eine Info-Veranstaltung der SBB
Datum: 03.12.2009
Veranstaltungsort: SBB, Großbeerenstr. 231, 14480 Potsdam
Bauprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen entfalten ihre Gefährlichkeit in den verschiedensten Lebensphasen eines Gebäudes. Während des Ein- und Ausbaus sind insbesondere die auf der Baustelle Tätigen gefährdet. Über deutlich längere Zeiträume sind meist die Nutzer der Gebäude den gesundheitsgefährdenden Expositionen ausgesetzt. Und am Ende des Lebenszyklus' eines Gebäudes stehen Abfälle, die als gefährlich für Mensch und Umwelt einzustufen sind.
Um die Gefährdungen, die von Baustoffen ausgehen können, so weit wie möglich zu minimieren, müssen die verantwortlichen Personen wissen, womit sie es im konkreten Fall zu tun haben. Bei Baumaßnahmen sollte auf möglichst schadstofffreie oder zumindest -arme Produkte zurück gegriffen werden. Informationen zu gefährlichen Inhaltsstoffen müssen i. d. R. vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden. Einen guten Überblick über zahlreiche Produkte bieten aber auch Baustoffinformationssysteme, die im Internet abgefragt werden können.
Die so gesammelten Informationen über Art und Lage der in der Gebäudesubstanz anzutreffenden Stoffe sollten anschließend für kommende Nutzer sowie für die Planung von Sanierungs-, Umbau- oder Rückbaumaßnahmen bewahrt werden. Auch hierfür bieten sich moderner Datenbanksysteme an, durch deren Nutzung sich in der Zukunft unangenehme und teure Überraschungen vermeiden lassen.
In der Zukunft werden die Anforderungen von öffentlichen und privaten Bauherren an die Auswahl und die Dokumentation von nachhaltigen Bauprodukten weiter steigen. Wie Ihnen der intelligente Einsatz von Datenbanken dabei helfen kann, zeigten wir Ihnen in dieser Informationsveranstaltung.