Gebäude abfallarm sanieren und abbrechen
Eine Infoveranstaltung der SBB
Datum: 25.01.2012
Veranstaltungsort: SBB, Großbeerenstr. 231, 14480 Potsdam
Nach wie vor stellen schadstoffbelastete Bauabfälle den mit Abstand größten Anteil der gefährlichen Abfälle in Brandenburg und Berlin. Deshalb ist es besonders wichtig, Sonderabfälle aus dem Abbruch und der Sanierung von Gebäuden so weit wie möglich zu begrenzen. Doch geht das überhaupt, sind die Abfälle nicht "nun mal einfach da"?
Bei sorgsamer Betrachtung ergeben sich durchaus sinnvolle Handlungsalternativen. So lassen sich bestimmte gebrauchte Bauteile und -elemente noch in anderen Gebäuden weiterverwenden und können so vorerst dem Abfallstrom entzogen werden. Was dennoch entsorgt werden muss, sollte in möglichst eng eingegrenzten Schadstofffraktionen erfasst werden. Dazu ist es notwendig, die kontaminierten Bereiche vor Beginn der Arbeiten genau zu kennen. Eine gute Dokumentation der Bau- und Nutzungshistorie des Gebäudes ist in diesem Zusammenhang sehr hilfreich und kann durch allgemeine Kenntnisse über Bauepochen nur bedingt ersetzt werden. Und bei Sanierungen oder Umbauten kann neuen Schadstoffbelastungen schon in der Planungsphase begegnet werden.
Am 25.01.2012 konnten sich die Teilnehmer unserer Infoveranstaltung über entsprechende Möglichkeiten informieren.