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28.06.2018 12:32

Untersuchung von Teerpappenabfällen auf Asbest

Im Zusammenhang mit der Untersuchung von Teerpappenabfällen auf eine eventuelle Asbestbelastung möchten wir daraufhinweisen, dass dafür Bestimmungsmethoden verwendet werden müssen, die eine Nachweisgrenze von deutlich unter 0,1 Ma% haben.

Eine geeignete Methode kann die Asbestuntersuchungsmethode nach VDI 3866 Blatt 5, Anhang B sein, welche eine Nachweisgrenze von deutlich unter 0,1 Ma% zeigt.

Es wird von verschiedenen Beteiligten berichtet, dass die sogenannte Methode des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung – Arbeitsmappe Messung von Gefahrstoffen, Kennzahl 7487 (die sogenannte „BIA-Methode“), die ebenfalls eine Nachweisgrenze von deutlich unter 0,1% zeigt, bei Teerpappenuntersuchungen ggf. Probleme bei der Probenaufbereitung aufwirft.

Auf Grund der Nachweisgrenze von 1 Ma% ist die Asbestuntersuchung nach VDI 3866 Blatt 5 für die Bewertung von Teerpappen jedoch ungeeignet.

In jedem Prüfbericht über eine Faseranalytik muss zwingend das Analyseverfahren und die Nachweisgrenze dokumentiert werden.

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